Graf-von-Arco-Oberschule mit Grundschulteil auf der Deutschen Woche in Sankt Petersburg/Russland

April 2016

Schon zum 13. Mal gab es im April dieses Jahres eine „Deutsche Woche“ in Sankt Petersburg. In diesem Jahr war das Bundesland Brandenburg Partner dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe, die dazu beitragen soll, das enge deutsch-russische Beziehungsgeflecht in den Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft darzustellen und weiter auszubauen. Unter dem Motto „Verantwortung – Dialog – Offenheit“ fand ein ansprechendes und vielseitiges Veranstaltungsprogramm statt, das nicht nur die traditionellen Verbindungen pflegen, sondern auch neue Kooperationsbeziehungen entstehen lassen soll.

Aus der Dr. Georg Graf von Arco- Oberschule mit Grundschulteil Nauen nahmen zwei Lehrerinnen, Jevgenija Rahn und Ute Konnegen, an einigen der fast neunzig verschiedenen Veranstaltungen teil, unter anderem an einem Treffen von Vertretern aus Brandenburger und Sankt Petersburger Schulen. Ziel dieses Treffens war, bestehende Schulpartnerschaften zu erneuern und neue Partnerschaften zu initiieren.

Nach den ersten persönlichen Gesprächen wurden die Vertreterinnen der Graf-von-Arco-Oberschule spontan von Irina Voskresenskaja, einer Deutschlehrerin der Sankt Petersburger Schule Nr. 191, eingeladen.
Dort wurden die Räumlichkeiten der Schule gezeigt und bereits grob die Ziele eines gemeinsamen Projekts abgesteckt. So soll beispielsweise noch in diesem Jahr mit dem Schüleraustausch begonnen werden, bei dem Jugendliche jeweils in die Partnerländer reisen, um die Menschen und deren Heimatstadt bzw. –region näher kennenzulernen. Gerade in politisch schwierigen Zeiten können persönliche Beziehungen helfen, einander offen und ohne Vorurteile zu begegnen.

 


Blog

( Europäisches Comenius - Projekt )


Projekttreffen in Legnano (Italien) - Besuch unserer Partnerschule

( Ende April 2010 )

   
 Werbeplakate werden entworfen für unsere USB-Sticks (mit dem Projekt-Logo: "Minds at work")   Produkte und Werbeplakate werden auf dem Projekttreffen in Italien ausgetauscht
 
     
Florian, Jessica und Daniel in Legnano   Die deutschen Schüler mit ihren italienischen Gastgebern    

 


 

Bedingt durch die Vorschriften der EU müssen wir nun (nach 3 Jahren) eine Pause im Comenius- Projekt einlegen........Im Herbst 2009 geht es weiter...!!!

 

Hands across Europe"- unser Europaprojekt

Seit 2001 hat unsere Schule in verschiedenen Ländern Europas Partnerschulen, mit denen es eine enge Zusammenarbeit gibt. Zunächst gab es Verbindungen nach Nordirland und Spanien. Mit zwei Schulen aus Carrickfergus und Malaga arbeiteten wir im Comeniusprojekt zusammen, welches von der EU gefördert wird. Wir tauschten Schülerprodukte aus, und es gab regelmäßig Projekttreffen zwischen Schülern und Lehrern aller drei Schulen.

Seit diesem Schuljahr gibt es im Projekt zwei weitere Teilnehmerländer: Lettland und Italien. Beim ersten Treffen im November 2005 haben sich die Partner kennengelernt und die weitere Zusammenarbeit geplant. Wenn ihr mehr über unsere Partnerschulen erfahren wollt, so könnt ihr das im Internet tun:

 
                                           

1. Schule in Carrickfergus, Nordirland: www.carrickferguscollege.co.uk

2. Schule in Malaga, Spanien:

3. Schule in Legnano, Italien: www.itcgacqua.it/

4. Schule in Gulbene, Lettland: www.gulbgymn.edu.lv

 

 

Besuch bei der Partnerschule in Italien

( April 2008 )

 

Schon seit mehr als sechs Jahren hat die Dr. Georg Graf von Arco-Oberschule Partnerschulen in vier verschiedenen Ländern Europas, mit denen sie im von der Europäischen Union finanzierten COMENIUS-Projekt zusammenarbeitet. Nachdem Ende des vergangenen Jahres Nauen der Gastgeber für ein Projekttreffen war, ging es nun für uns nach Legnano (nahe Mailand) zu unserer italienischen Partnerschule.

Wir Schülerinnen wurden von unseren Gastfamilien schon vom Flughafen abgeholt. Etwas mulmig war uns schon zumute. Würde es mit der Verständigung klappen? Zum Glück lernen die italienischen Mädchen, deren Gäste wir waren, seit einigen Jahren Deutsch. Ansonsten half uns unser Englisch oder wir benutzten Hände und Füße.

Die Zeit in Italien verging wie im Fluge, denn wir hatten ein umfangreiches Programm.

Am  ersten Tag waren wir am Vormittag in der Schule, wo Schülerarbeiten ausgetauscht und die weitere Projektarbeit besprochen wurde. Am Nachmittag haben wir uns die Stadt Legnano angesehen und waren sogar beim Bürgermeister im Rathaus zu Gast. Wir waren in der wunderschönen Stadt Mailand, wo wir die Sehenswürdigkeiten besichtigten und Zeit für einen Stadtbummel hatten. Wir unternahmen eine Bootstour auf dem Lago Maggiore mit Ausflügen zu dessen traumhaften Inseln. Außerdem waren wir in Verona, der Stadt, in der sich die Geschichte von Romeo und Julia zugetragen haben soll.

Vermissen werden wir vor allem das sonnige, frühlingshafte Wetter und die leckeren Gerichte, auch wenn es für uns ungewohnt war, so spät noch zu Abend zu essen. Manchmal gab es erst nach 20 Uhr Abendbrot, und zwar mindestens drei Gänge. Wir wissen jetzt auch, dass Pasta nur eine Vorspeise ist, der als Hauptgang ein Fleischgericht und als Nachspeise Eis oder Kuchen folgen. So wurden wir rundum verwöhnt und sind sehr erholt wieder zu Hause angekommen.
 

Nach einer so tollen Reise können wir nur sagen: die Projektarbeit hat sich für uns gelohnt!

 

Christina und Sarah, Klasse 9 b der Dr. Georg Graf von Arco-Oberschule

 

 

Comenius-Projekttreffen in Lettland

Im Juni 2007 waren zwei unserer Lehrerinnen an der Partnerschule in Gulbene (Lettland) zu Gast. Diesmal fand das Projekttreffen der fünf Comenius-Partner ohne Gastschüler statt, weil am „Gulbenes Gimnazija“ bereits die Prüfungen begonnen hatten. Es war äußerst interessant, in einem Land zu Gast zu sein, über das man in den deutschen Medien fast gar nichts erfährt. (Das war Forschungsergebnis unserer Projektarbeit dieses Schuljahres: Wie gut kann man sich in den Medien über die jeweiligen Partnerländer informieren?)    


Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und lernten die Stadt und unserePartnerschule kennen. Der Bürgermeister von Gulbene empfing uns in seinem Büro und berichtete über die Geschichte der Stadt. Sehr beeindruckend war der Festabend an unserer Partnerschule, auf dem viele Schüler Auszeichnungen für ihr schulisches und außerschulisches Engagement erhielten. Zwischendurch begeisterten die Schüler mit traditionellen Tänzen und Gesängen. Obwohl (oder vielleicht gerade weil?) die Menschen in Lettland bei weitem nicht in solchem Wohlstand leben wie wir, nahmen sie uns sehr gastfreundlich auf und ließen die Reise für uns durch ihre Herzlichkeit und Großzügigkeit zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Traditioneller Tanz; aufgeführt von Schülern des Gymnasiums Gulbene

     
         
   
Empfang beim Bürgermeister von Gulbene   Comenius-Vertreter aus den 5 Partnerländern   Bewirtung mit traditionellen Gerichten in der
    (v.l.n.r.: Deutschl.,Lettland, Nordirland, Italien, Nordirland, Deutschl., Spanien)   lettischen Partnerschule

Projektjahr Nr.1 - Schuljahr 2005/2006

Dieses Jahr war vollgestopft mit Arbeit, aber es gab auch jede Menge Spaß. Wir haben zwei "Newsletter" erstellt, in denen wir uns und unsere Schule vorstellen. Für eine Wandzeitung recherchierten wir den Wandel in der Familienstruktur in Deutschland während der letzten hundert Jahre. Zuletzt ist eine DVD entstanden mit Interviews fünf berühmter Persönlichkeiten des Havellandes. Hierfür haben wir sogar unseren Bürgermeister, Herrn Fleischmann, befragt. Alle diese Produkte sind natürlich sechsfach angefertigt worden - ein Exemplar für uns und je eines für jede Partnerschule.

Am interessantesten waren natürlich die Projektreisen. Im November 2005 waren zwei Schülerinnen mit in Nordirland, und im März 2006 reisten zwei weitere Schülerinnen mit nach Italien. Das dritte Projekttreffen im Mai 2006 war für uns nicht mit Reisen verbunden, denn es fand in Nauen statt. Zu Gast waren bei uns neben Lehrern aus allen vier Partnerschulen 4 italienische Schülerinnen, sowie ein Schüler und zwei Schülerinnen aus Spanien. Die Gastschüler fühlten sich in ihren Familien sehr wohl. Sie besuchten nicht nur den Unterricht an unserer Schule, sondern nahmen auch an Ausflügen nach Berlin und Potsdam teil.
Beim Abschied flossen jede Menge Tränen, und die ersten Wiedersehenstreffen sind bereits in Planung.


                                                                                                                                     
                                                                                                                                                                                                                                                          
                                                                                                                                                                                                                                  

 ( zur Schulgeschichte)